Die Karte zum Landeplatz der Arche Noah

Es sind Worte des renommierten Assyrologen Irving Finkel, der die älteste Weltkarte der Menschheit als Wegweiser zur Arche Noah beschreibt: »Steigt man diesen Berg hinauf, könnte man schließlich die Silhouette der Rippen aus Holz sehen, so ›dick wie ein Parsiktu-Gefäß‹, das Wrack der babylonischen Arche, die – wie in der Bibel – auf einem Berg zur Ruhe kam.«

In meinem neuen Bibelabenteurer-Artikel »Das Gerippe der Arche«, der kürzlich in ähnlicher Version im Factum-Magazin erschien, nehme ich ein wissenschaftliches YouTube-Video von Irving Finkel unter die Lupe, das in den letzten Monaten für Schlagzeilen gesorgt hat. Die sogenannte »Babylonische Weltkarte« könnte ein Hinweis darauf sein, dass schon 2700 Jahre vor dem Erscheinen meines Buches »Das Rätsel der Arche Noah« Menschen daran interessiert waren, wo sich der Landeplatz des biblischen Schiffs befunden haben könnte. 🙂

Wer eine Ausgabe der Factum mit meinem Artikel haben möchte, kann sich gerne an mich wenden.

Der wandernde Teich

Als ich angefangen hatte, einen Artikel über die Ausgrabungen am Teich Siloah in Jerusalem zu schreiben, war noch nicht klar, dass am Ende die Lage des kompletten biblischen Teichs infrage gestellt sein würde. Kurz vor der Veröffentlichung in der Zeitschrift »Faszination Bibel« musste ich den Beitrag noch einmal komplett umschreiben! Unter dem Editorial der Ausgabe 1/2025 steht nun: »Wenn Sie diese Ausgabe gelesen haben, dann wissen Sie, wie es kommt, dass ein kompletter Teich in Jerusalem im Laufe der Jahrzehnte um 50 Meter hin- und wieder herwandern kann.«

Nach Absprache mit Chefredakteur Dr. Ulrich Wendel darf ich den Artikel »Der Teich Siloah und die Treppenstufen der Tempelpilger« nun auch bereits auf meiner Website www.bibelabenteurer.de veröffentlichen. Dort kann man die Geschichte vom »wandernden Teich« somit auch nachlesen. Ein Abonnement von »Faszination Bibel« empfehle ich natürlich trotzdem ausdrücklich!

Was ist echt? Was ist wahr?

In dieser Gegend waren Hirten
draußen auf den Feldern.
Nachts hielten sie Wache
bei ihrer Herde.
Plötzlich trat ein Engel
des Herrn zu ihnen,
und das Licht der
Herrlichkeit Gottes
umstrahlte sie.
(Lukas 2,8, NeÜ)

In diesem Jahr haben wir in Wildberg unseren Jubiläums-Schäferlauf gefeiert. Mit einem Kamerateam sind wir für unsere Dokumentation »Schäferlauf 300plus – ein Fest für Generationen« unterwegs gewesen. Echt niedlich, das Weihnachts-Schäfchen, oder? – Ja, niedlich schon. Aber nicht echt. KI-erzeugte Bilder und Texte werden immer besser. Inzwischen fluten sogar Filme die Sozialen Medien und YouTube. Wo soll das noch hinführen? Inzwischen ist ein Film oder ein Musikstück fast so schnell produziert wie angeschaut. Brauchen wir überhaupt noch »natürliche Intelligenz« – und vor allem: Kreativität?

Was ist echt? Was ist wahr? Es wird immer schwieriger, das herauszufinden. Auch in politischen Auseinander-setzungen ist es nicht einfach, im Kampf der Narrative – der (einander entgegengesetzten) Erzählungen – die Wahrheit zwischen all den Fake-News zu erkennen. Beim Nahostkonflikt prallen die Narrative besonders massiv aufeinander, manchmal entlädt sich Gewalt. Israel ist zum Sündenbock der Menschheit geworden, wie vor Jahrzehnten und Jahrhunderten der »ewige Jude«.

Ich glaube: Die Bibel ist echt und wahr! Das zeigt sich an vielen Erkenntnissen aus der Archäologie ebenso wie an Prophezeiungen, die sich auch nach Jahrhunderten bestätigen. Gott hat über sein Volk Israel gesagt: »Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an«. Das bedeutet: Feindschaft gegen Juden ist Feindschaft gegen Gott selbst!

Ende Januar 2025 gedenken wir mit einer Veranstaltungsreihe im Neuen Schloss in Stuttgart der Befreiung von Auschwitz vor 80 Jahren. Mit dem Projekt »Papierblatt« und der neuen Ausstellung »Holocaust gezeichnet« möchten wir an die Vergangenheit erinnern und Menschen ins Nachdenken bringen. Ich bin überzeugt: Der Dunkelheit unter den Menschen müssen wir ein Licht entgegensetzen, das Gott in die Welt gebracht hat.

Die Weihnachtszeit lädt ein zu einem neuen Blick auf dieses Licht. Und der wahre gute Hirte möge uns alle ins neue Jahr 2025 begleiten! Vielleicht kann das unechte und trotzdem irgendwie niedliche Schäfchen daran erinnern.

Timo Roller
MORIJA gemeinnützige GmbH

KI-Bild, erstellt mit Midjourney; Prompt: ein sympathisches Schaf mit einer roten Nikolausmütze

Der 9. November 2024

»Nach dem Krieg hat man sich auf ein ›konstruktives Vergessen‹ geeinigt«, schreibt Gabriel Stängle in seinem neuen Buch »Hier gilt der deutsche Gruß!«, das er mit seinen Schülern der Christiane-Herzog-Realschule Nagold erarbeitet hat und das vor wenigen Tagen als Band 6 in der »Edition Papierblatt« erschienen ist. Über manche Aspekte unserer regionalen Nazi-Vergangenheit hat man in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg Gras wachsen lassen, »das Leben musste ja irgendwie weitergehen«. Alte Gräben und Wunden blieben unter der Oberfläche offen und verheilten nie.

Sollte man Erinnerungsarbeit irgendwann einmal beenden oder ist sie wichtiger denn je? Wenn man sich die Entwicklungen in Deutschland, Europa und Amerika seit dem 7. Oktober 2023 anschaut und die letzten Ereignisse an Unis und bei Fußballspielen, kann man für einen Moment entsetzt zusammenzucken, dann wegschauen und sich wieder anderen Themen zuwenden. Jüdische Deutsche und israelische Gäste können das schon lange nicht mehr. Sie fühlen sich nicht mehr sicher. Manche europäische Juden erwägen, nach Israel auszuwandern, oder sind schon gegangen.

Der Staat Israel als Zufluchtsort der Juden in aller Welt ist unverzichtbar. Das sollte jedem klar sein, der an Tagen wie heute – dem 86. Jahrestag der sogenannten »Reichskristallnacht« Stolpersteine und Gedenkstätten besucht, Lichterketten bildet und »Nie wieder« oder »We remember« ruft. Wir dürfen nicht nur an die toten Juden denken, sondern müssen aktiv werden, damit jüdisches Leben in Europa möglich bleibt! Und dass ein wehrhafter Staat Israel, der von feindlichen Nachbarn bedroht und beschossen wird, Solidarität erfährt. Von Europa aus dürfen wir nicht oberlehrerhaft kundtun, wie Terrorismus zu bekämpfen ist und wie eine rechtsstaatliche Regierung auszusehen hat. Darüber diskutieren die Israelis schon selber.

Wir sollten lieber bei uns den antidemokratischen und israelfeindlichen Strömungen wehren. Und uns immer wieder in Erinnerung rufen, dass Antisemitismus ein gigantisches Phänomen ist, nicht nur, wenn man ihn nach der 3-D-Regel definiert: Israel wird delegitimiert und dämonisiert; Im Vergleich zu anderen Ländern wird Israel nach Doppelstandards beurteilt und verurteilt. Israel zieht vor allem deshalb Hass auf sich, weil es ein jüdischer Staat ist. Und allzuoft werden Juden aus aller Welt für das Handeln des israelischen Militärs unmittelbar verantwortlich gemacht. So wie vor über 80 Jahren die Juden schuld am Unglück der Welt waren, ist es heute der Staat Israel oder die sogenannten »Zionisten«.

Vor einem Jahr haben wir am 9. November eine denkwürdige Veranstaltung mit Fredy Kahn und Franziska Becker durchgeführt, die ich moderieren durfte: Es ging um die jüdische Vergangenheit des Dorfes Baisingen und um die Aufarbeitung der Ereignisse der Nazizeit. Und wir gedachten der Opfer des Massakers vom 7. Oktober und beteten für die Geiseln. Einige von ihnen sind immer noch nicht zurückgekehrt. Und der Krieg im Nahen Osten geht weiter. Unzählige Menschen leiden.

Was hat die Welt aus der Vergangenheit gelernt? Viel zu wenig. Deshalb müssen wir weiter daran erinnern, unsere jüdischen Mitbürger unterstützen und dankbar sein, dass der Staat Israel seit über 76 Jahren existiert – als Zeichen der »einzigartigen Treue Gottes«. So heißt es im Untertitel unseres Films »Schalom75«, der in den letzten eineinhalb Jahren sehr oft gezeigt werden konnte. Ich persönlich durfte zahlreiche Vorträge halten und wertvolle Gespräche führen.

Am heutigen Tag ist der Terminkalender leer geblieben. Wir stecken bereits mitten in den Vorbereitungen zu einer wichtigen Veranstaltung, die wir am 27. Januar 2025 im Neuen Schloss in Stuttgart mitgestalten dürfen und an der wir unsere neue Ausstellung »Holocaust gezeichnet« präsentieren: Den Holocaustgedenktag genau 80 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Wir sind sehr dankbar, dass dies möglich sein wird, aktuelle Informationen gibt es auf www.papierblatt.de.

Herzliche Einladung auch zu den Buchvorstellungsterminen ab dem 16.11.2024 mit Gabriel Stängle und seinen Schülern.

Nie wieder ist jetzt – am Israel chai!
Timo Roller

Kirchenmusik: das komplette Spektrum!

Die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden! Das betrifft vor allem die Musik, auch unter Christen. Während für die einen die Kirchenorgel nach wie vor »die Königin der Instrumente« ist, fühlen sich andere mit rockigen Klängen auch im Gottesdienst wohl. Dass beides seine Berechtigung hat, dass beides in unserer Sulzer Michaelskirche Platz hat – und dass beides Gott zur Ehre dient, wollen wir im September unter Beweis stellen!

Zum »Tag des offenen Denkmals« am Sonntag, 8. September widmen sich Wildberg und seine Stadtteile dieses Jahr einer »Nahaufnahme Orgel« und dem Orgelspiel. Ungefähr 50.000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz. 2017 wurden Orgelbau und die Orgelmusik als immaterielles Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Die fünf Orgeln in den Wildberger Stadtteilen werden am Tag des offenen Denkmals näher betrachtet bzw. auch erklingen.

Ich selbst werde in Gültlingen und Sulz mit dabeisein sowie auch bei der Orgelführung im Seizental (Anmeldung auf www.grenzsteinpfad.de). Die Orgeln in unseren beiden Michaelskirchen sind etwas Besonderes: Das Gültlinger Exemplar wurde im Jahr 1815 von Johann Jakob Weinmar erbaut. Weinmar stammte aus Bondorf (bei Mötzingen) und gehörte zu einer berühmten Orgelbauerfamilie. Die Geschichte der Sulzer Orgel ist komplexer, ebenfalls Johann Jakob Weinmar hatte Anfang des 19. Jahrhunderts eine Orgel in den bereits vorhandenen Prospekt eingebaut. Diese ist allerdings nicht mehr erhalten, das aktuelle Innenleben stammt aus dem Jahr 1963. In Gültlingen gibt es die »Nahaufnahme Orgel« gleich nach dem Frühgottesdienst um 10.30 Uhr, in Sulz nachmittags um 14 Uhr. Natürlich gibt es auch in den beiden Gottesdiensten am 8.9. Orgelmusik zu hören.

Heavy Metal Worship wird es dann am Mittwoch, 25. September, in der Sulzer Michaelskirche geben: »Jesus is King!« – Die Band »Chaotic Resemblance« aus den USA, die sich seit 2006 mit Hard Rock und Metal für Jesus einsetzen, werden unsere Kirche rocken, im etwas ruhigeren Akustik-Setting. Bevor sie zum größten christlichen Rock- und Metalfestival in Europa, dem »Loud and Proud« in Wissen (Rheinland-Pfalz) aufbrechen, gibt es die einmalige Gelegenheit, einen Auftritt in unserer stimmungsvoll beleuchteten Kirche zu erleben (und auch ein Teil meiner Gitarrenanlage wird dabei wahrscheinlich zum Einsatz kommen :-). Der Eintritt ist frei! Weitere Infos und Musikstücke zum Reinhören gibt es auf der Seite des CVJM Sulz am Eck.

Auf der Suche nach »Beweisen«

Apologetik – was ist das denn? Als Teen wusste ich das noch gar nicht, aber es ist der Fachbegriff für »die Verteidigung des Glaubens«. Von Jugend an habe ich bereits nach Beweisen für die Glaubwürdigkeit der Bibel gesucht und heute ab 17 Uhr darf ich in einem Livestream davon erzählen, was mir in den letzten Jahren und Jahrzehnten wichtig geworden ist. Schaut gerne rein! Direkt auf YouTube kann man auch Fragen stellen.

Top 3 der archäologischen Oster-Entdeckungen

Jedes Jahr tauchen über Ostern diesselben Fragen auf: Stimmt das eigentlich mit diesem Jesus Christus? Hat er gelebt? Wurde er gekreuzigt? Ist er tatsächlich auferstanden? Und auch Christen fragen sich: Gibt es irgendwelche Beweise für diese Geschehnisse oder glauben wir das einfach?

In einem zusammenfassenden Beitrag mit dem Titel »Das leere Grab« stelle ich auf www.bibelabenteurer.de die drei wichtigsten »Beweise« für den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus vor:

  • Die Grabeskirche
  • Die INRI-Tafel
  • Das Turiner Grabtuch

MAD – die KI wird verrückt!

Mir wurde auf YouTube ein Video vorgeschlagen, das mich prinzipiell inhaltlich interessierte. Es ist aber schon auf den ersten Blick erkennbar, dass die archäologischen Entdeckungen zum Grab Jesu reine Sensationshascherei sind, neudeutsch »clickbait« (»Klickköder«).

Das Video ist trotzdem interessant, weil es offensichtlich überwiegend mit KI-Tools erzeugt wurde. Fantasievolle Illustrationen, die mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben (und die sich teilweise durch gruselige Hände verraten, immer noch eines der Haupterkennungszeichen von KI-Bildern); ein potentiell von ChatGPT erzeugter und auch auf deutsch übersetzter Text mit automatisch erzeugten Untertiteln; garniert mit ein paar wenigen aus dem Internet zusammenkopierten Fotos. Informationswert nahe Null, trotzdem über 17.000 Aufrufe, viele Likes und auch positive Kommentare.

Spannend für mich als Medienmacher und Christ: Ich denke, diese KI-erzeugten Inhalte mangelhafter Qualität beginnen, das Internet zu einem riesigen Müllhaufen zu machen (was es vielleicht teilweise vorher schon war). Mit diesem Zeug werden in nicht allzu ferner Zukunft künftige KI-Modelle trainiert. Die KI füttert sich selbst!

Es gibt schon einen Fachbegriff dafür: »Model Autophagy Disorder« (MAD). Es ist schwer zu sagen, wo dies hinführen wird, in Studien wurden an Bildern schon derartige »Rückkopplungen« getestet, sie werden als seltsame Interferenzen sichtbar (»Echokammereffekt«). Im Moment sind noch die sogenannten »Halluzinationen« das größte Problem vieler KI-Tools. Das könnte sich aber bald ändern!

Hier noch ein Foto von mir, im Sommer 2023 in der Grabeskirche. Das wichtigste an diesem Ort ist die Erkenntnis: Das Grab Jesu war leer, er ist auferstanden! Deshalb feiern wir demnächst Ostern.

Die Wahrheit der Auferstehung und auch die spannende Historie der Grabeskirche (ein faszinierendes Thema!) sollten wir nicht einer immer verrückter (»mad«) werdenden Künstlichen Intelligenz überlassen.

Rückblick: Mit Ronny Reich im Hiskiatunnel

Heute vor sechs Jahren – am 8. März 2018 – waren wir im Hiskiatunnel – der Archäologie Ronny Reich und ein kleines Forscherteam aus dem Schwabenland. Das war eine tolle Begegnung, ein eindrückliches Erlebnis, eine der spannendsten Reisen meines Lebens! Dreimal sind wir insgesamt durch den über 500 Meter langen Tunnel gegangen. Plus ich selbst je ein weiteres mal 2017 zur Vorbereitung und 2019 zu weiteren Überprüfungen.

Einige Dinge sind aus dieser Reise entstanden: Ein ausführlicher Bericht »Jerusalem: Expedition mit Tunnelblick« in der Zeitung und natürlich auf der Website »Bibelabenteurer«, eine ausführliche Beschreibung einiger aufgefundenen Zeichen an der Tunnelwand, Erinnerungen und Gedankenanstöße von König Hiskia, die mich später auf meiner persönlichen »Krankheitsreise« begleiteten. Ein Video über die Begegnung mit dem Fernsehmoderator Stefan Gödde. Und einige Szenen, die es in unseren Film »#schalom75 – Gottes einzigartige Treue« geschafft haben.

Manches ist aber auch heute noch offen: Forscherkollege Ulrich Romberg hat – bisher unveröffentlicht – ausführliche Thesen formuliert, in denen er darlegt, warum der Hiskiatunnel das Ergebnis einer phänomenalen Ingenieurleistung ist. Wenig war bei diesem Bauprojekt – wie heute meist behauptet – dem Zufall überlassen. Im Gegenteil, da ein Angriff des Assyrerkönigs Sanherib unmittelbar bevorstand, hatten König Hiskia und seine Baumeister sogar mehrere Notfallpläne in der Hinterhand!

Auf dem Foto am Siloahteich sind zwei Dinge bemerkenswert: Neben meinem seltsamen (der Dokumentation des Tunneldurchgangs geschuldeten) Outfit ist dies der Vergleich mit dem heutigen Zustand des Teichs. Bei meinen Besuchen 2023 konnte ich massive Fortschritte bei den archäologischen Grabungen beobachten. Darüber wollte ich schon lange etwas schreiben.

Doch dann kam der 7. Oktober und andere Dinge gerieten in den Fokus, sowohl in Israel als auch in der MORIJA-Arbeit: Es gab viele Vorort-Termine mit #schalom75 in den letzten Wochen. Auch das Papierblatt-Projekt verdiente erhöhte Aufmerksamkeit mit Blick auf die Tatsache, dass am 7. Oktober 2023 mehr Juden umgebracht wurden als an jedem anderen Tag seit dem Holocaust.

Alles hat seine Zeit – hoffentlich auch irgendwann in naher Zukunft wieder Forschung, Recherche und das Schreiben von spannenden Artikeln …

Arche Noah im Schwarzwald und an der Nordsee

Wie glaubwürdig ist die Bibel gerade im Bezug auf das erste Buch Mose? Was sagt die Wissenschaft, welche archäologischen Funde gibt es aus dieser Zeit? Meine Erkenntnisse über die Sintflut und die Arche Noah sowie weiteren Forschungen zum Turmbau, Nimrod und zu Abraham sind Inhalt meiner nächsten Vorträge.

Zunächst werde ich am Mittwoch, 13. März um 9 Uhr beim Frauenfrühstück in Rotfelden sein, wo der Titel meines Buches »Das Rätsel der Arche Noah« Programm ist. Es ist schön, in diesem Ort sprechen zu dürfen, wo ich biografische Wurzeln habe und es jahrzehntelange Verbindungen gibt (der »Rotfelder Heimatblues« gehört zu einem der ältesten MORIJA-Projekte ;-).

Vom 14. bis 16. März geht’s dann Richtung Meer! An der Bibel- und Missionsschule Ostfriesland darf ich am Freitagabend unseren Film »#schalom75 – Gottes einzigartige Treue« zeigen und über die aktuelle Lage in Israel sprechen. Am Samstag gibt es dann einen Seminartag unter dem Motto »Genesis und Wissenschaft – ein Widerspruch?«. Dort kann man sich gerne anmelden, es gibt auch eine Liveübertragung. Exklusiv vor Ort gibt es aber für die Teilnehmer einen Keilschrift-Workshop …

Das Programm sieht wie folgt aus:

10:00-10:15 Uhr Begrüßung durch den Schulleiter
10:15-10:45 Uhr Ist die Bibel glaubwürdig?
11:00-12:00 Uhr Die Archäologie der Genesis
12:00-14:00 Uhr Mittagspause
14:00-15:00 Uhr Workshop: Keilschrift für Anfänger
15:30-16:30 Uhr Das Rätsel der Arche Noah
ggfs. im Anschluss ein offener Austausch mit Gedankenanstößen zur Datierung der Genesis